Piaggio hat bereits eine elektrische Vespa auf den Markt gebracht © APA - Austria Presse Agentur

Der britische Energiekonzern BP und der italienische Motorroller-Bauer Piaggio haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Elektromobilität auf zwei Rädern zu fördern. Die beiden Unternehmen wollen eine breite Palette von Dienstleistungen entwickeln, die die wachsende Verbreitung von zwei- und dreirädrigen Elektrofahrzeugen in Europa, Asien und Indien unterstützen soll.

Ziel des Abkommens sei es, die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu unterstützen und so zur Reduzierung des Verkehrs und der Umweltverschmutzung in den Städten beizutragen, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Presseaussendung. Vorgesehen ist die Entwicklung von Ladestationen und austauschbaren Batterien, sowie All-inclusive-Dienstleistungen, die Leasing, Management und Recycling von Batterien umfassen. Angeboten werden auch Reparatur, Wartung und intelligentes Energiemanagement von Fahrzeugen.

Der Fokus liegt zunächst auf dem indischen Markt, wo die BP-Tochter Jio-BP und die Piaggio-Gruppe bereits an der Entwicklung von Elektrofahrzeuglösungen beteiligt sind. Die Partner beabsichtigen dann, Wachstumsmöglichkeiten in Asien - vor allem in China, Indonesien und Vietnam - und in Europa zu erkunden. "Durch die Zusammenarbeit mit innovativen Partnern will BP neue Geschäftsmodelle entwickeln und Dienstleistungen anbieten, die dazu beitragen, die Zukunft der Mobilität, der Energie und der Verbraucherdienstleistungen zu verwirklichen", hieß es.